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Motto des Treffens

"Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern" (vgl. Mt 28,19)

"Der Weltjugendtag in Madrid erneuerte in den Jugendlichen den Ruf Sauerteig zu sein, der den ganzen Teig aufgehen lässt, indem sie der Welt die Hoffnung verkünden, die im Glauben begründet ist. Gebt ein großmütiges Zeugnis über euer Leben als Christen besonders im Hinblick auf den nächsten Weltjugendtag in Rio de Janeiro".


Dieser Aufruf erging durch Papst Benedikt den XVI., als er bei der Generalaudienz am 24. August das Motto des Weltjugendtages RIO 2013 ausrief: "Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern" ( Mt 28, 19 ).


Diese Katechese wurde dem Weltjugendtag 2011 gewidmet, der am 21. desselben Monats zu Ende ging. Benedikt der XVI. erinnerte mit großer Freude an die ca. 2 Millionen Jugendlichen in Madrid, denen er zurief: "Möget ihr eine unglaubliche Erfahrung der Geschwisterlichkeit, der Begegnung mit dem Herrn, des Teilens und Wachsens im Glauben, ein wahres Aufstrahlen des Lichtes machen."


Deshalb ist es so wichtig, dass die Jugendlichen aus Brasilien und der ganzen Welt ab sofort diesen Ruf zur Mission verinnerlichen und am Weltjugendtag mit lebendigen Zeugnissen von Christus teilnehmen.


Für den Priester Geraldo Dondici Vieira, den Rektor der theologischen Fakultät PUC-RIO, ist dies ein Motto, das im Herzen bewahrt und dort bedacht und betrachtet werden muß. "Dieses Thema, Jünger zu formen und andere Jünger in die Gemeinschaft und das Zusammenleben mit dem Herrn zu rufen ist ein zentrales Thema im Evangelium des Matthäus. Dieses Gebot, diese Mission, ziehen sich durch das ganze Evangelium.In Wahrheit bildet nur der Jünger heran, der bereits selbst Jünger ist, der mit dem Herrn lebt", so der Geistliche.


Pfarrer Dondici betont, dass dieses Zeugnis und die Verkündigung Christi große Aufgaben für die Jugendlichen sind, die in einer pluralistischen Welt mit Milliarden von Informationen in Schule, Freizeit und Internet leben, insbesondere in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter : "Bei diesen tausenden Beiträgen ist der jugendliche Jünger gerufen im Herzen dessen, mit dem er in Kontakt tritt, mit dem er sich austauscht, den Wunsch zu wecken ein Jünger Jesu zu werden".


"Was bekommt der Jünger Jesu? Er gewinnt das Himmelreich, er gewinnt eine Gewissheit der Liebe Gottes, er gewinnt die innere Überzeugung für andere ein Zeichen der Barmherzigkeit und der Liebe zu sein. Er gewinnt in sich selbst den Frieden des Herrn zu tragen und ihn weiterzugeben. Dies sind die Früchte und Gaben deren die Welt so sehr bedarf. Die Vergebung, die Barmherzigkeit und der Frieden werden in der Gesellschaft der Welt von heute die Gewalt, den Krieg, die Korruption, alles Böse überwinden, alles was den Jugendlichen von heute daran hindert zu wachsen und seinen ganzen Reichtum und seine Lebendigkeit in den Dienst an der Menscheit zu stellen", soweit Pfarrer Dondici.


Dem letzten Aufruf des Matthäusevangeliums- "Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern"- liegt ein großer anthropologischer Traum von uns allen zugrunde. Mögen der Kontakt und die Freundschaft mit dem Herrn das Gute in uns selbst hervorlocken, so erklärt Pfarrer Dondici.


Wir leben in einer Welt in der es viele Außenseiter, verlorene Menschen gibt, die nie eine Chance hatten. Das Zusammenleben mit dem Herrn lässt das Gute erstrahlen. Der Aufruf "Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern" ist ein Aufruf , der das ganze Leben gilt. Wir können diesbezüglich niemals eine Pause einlegen. Der Freund des Herrn strahlt nämlich durch sein Leben, seine ganze Seinsweise das Licht, die Freude und die Schönheit ein Jünger des Herrn zu sein aus. Die ist die Mission, die unsere Kirche braucht.


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